Kürzlich warnte die Alcoa Corporation, dass Präsident Trumps Plan, eine25 % Zoll auf AluminiumDie am 12. März in Kraft tretenden Zölle stellen eine Erhöhung um 15 % gegenüber den bisherigen Sätzen dar und werden voraussichtlich zu einem Verlust von etwa 100.000 Arbeitsplätzen in den Vereinigten Staaten führen. Bill Oplinger, CEO von Alcoa, erklärte auf einer Branchenkonferenz, dass die Zölle in den USA direkt zum Verlust von rund 20.000 Arbeitsplätzen führen könnten. Gleichzeitig seien in den vor- und nachgelagerten Aluminiumindustrien 80.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.
Trumps Maßnahme zielt darauf ab, die heimische Aluminiumproduktion anzukurbeln. Aluminiumhütten in vielen Teilen der USA, beispielsweise in Kentucky und Missouri, wurden nacheinander geschlossen, was zu einer starken Abhängigkeit von Aluminiumimporten zur Deckung des Inlandsbedarfs führte. Oplinger betonte jedoch, dass allein Zölle nicht ausreichen würden, um Alcoa zur Wiederinbetriebnahme seiner geschlossenen US-Fabriken zu bewegen. Obwohl Vertreter der Trump-Regierung das Unternehmen dazu aufgefordert haben, ist es für Unternehmen schwierig, Investitionsentscheidungen zu treffen, selbst wenn es nur um die Wiederinbetriebnahme von Fabriken geht, ohne Gewissheit über die Dauer der Zölle.
DerAluminium-Zollpolitik derDie Trump-Regierung dürfte tiefgreifende Auswirkungen auf die US-Aluminiumindustrie und die damit verbundenen Lieferketten haben, weshalb die weiteren Entwicklungen unbedingt beobachtet werden müssen.
Veröffentlichungszeit: 12. März 2025
