Am 23. März 2026 erlebte der heimische Aluminiummarkt einen deutlichen Rückgang, und die traditionellen Erwartungen an die Verbrauchsspitzen in der „Gold-, Silber- und Vier-Gold-Saison“ wurden völlig enttäuscht. Der Markt wurde durch die schwache Saison stark belastet, und sowohl Spot- als auch Futurespreise gaben nach, was zu einer deutlichen Abkühlung der optimistischen Stimmung führte.
Futures- und Spotpreise sind gemeinsam gefallen, wobei wichtige Preise nacheinander nachgegeben haben.
An diesem Tag fiel der Hauptkontrakt für Aluminium in Shanghai im Laufe des Handelstages deutlich und unterschritt zeitweise die Marke von 23.300 Yuan/Tonne. Der Tagesverlust von über 1,4 % unterstrich die schwache Marktentwicklung. Gleichzeitig sank der durchschnittliche Spotpreis für inländische Aluminiumbarren und fiel unter die wichtige psychologische Marke von 24.000 Yuan/Tonne. Der Markt ist von einer abwartenden Haltung geprägt, und die Handelsstimmung bleibt verhalten.
Hohe Lagerbestände in Verbindung mit schwacher Nachfrage, ein Widerspruch zwischen Angebot und Nachfrage, werden zum zentralen Engpass
Die Hauptursache für die aktuelle Schwäche des Aluminiummarktes liegt im gravierenden Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Die inländischen Lagerbestände an Aluminiumbarren haben mit 1,339 Millionen Tonnen einen neuen Höchststand seit fast fünf Jahren erreicht, und diese hohen Lagerbestände dämpfen weiterhin das Preiswachstum. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage der Abnehmer schwach, und die traditionell saisonale Nachfragespitze bleibt hinter den Erwartungen zurück. Dieser starke Kontrast zwischen hohen Lagerbeständen und schwacher Nachfrage ist der Hauptgrund für den Preisverfall bei Aluminium.
Mehrere makroökonomische Druckfaktoren, die Stärkung des US-Dollars, dämpfen den Nichteisenmetallsektor
Das makroökonomische Umfeld hat ebenfalls einen negativen Einfluss auf dieAluminiummarktDie jüngste Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat die internationalen Rohölpreise in die Höhe getrieben und die Inflationssorgen am Markt verstärkt. Infolgedessen wurde die Erwartung einer Zinssenkung durch die US-Notenbank (Fed) bis zum Ende des dritten oder sogar des vierten Quartals weiter verschoben. Der steigende US-Dollar-Index setzt weiterhin die in US-Dollar gehandelten Nichteisenmetalle unter Druck, und auch der Aluminiummarkt bleibt von diesem allgemeinen negativen Trend nicht verschont.
Fundamentale interne und externe Differenzierung, inländischer Druck, Produktionsrückgang im Ausland und Lagerabbau
Die Fundamentaldaten des globalen Aluminiummarktes weisen deutliche interne und externe Unterschiede auf. Im Ausland eskaliert der Nahostkonflikt weiter, was zahlreiche ausländische Aluminiumunternehmen wie Qatar Aluminum und Bahrain Aluminum zu erheblichen Produktionskürzungen mit einem kumulierten Rückgang von über einer Million Tonnen veranlasst hat. Die Aluminiumbestände an der LME sinken weiter auf 433.000 Tonnen, was auf eine deutliche Verknappung des ausländischen Angebots hindeutet.
In China hingegen ist der Druck durch hohe Lagerbestände weiterhin ungelöst. Weiterverarbeitende Betriebe leiden stark unter den schwankenden Aluminiumpreisen, was zu einem drastischen Rückgang der Gewinnmargen und einer anhaltend geringen Kaufbereitschaft führt. Die Auftragsannahme von Recyclingunternehmen ist auf ein Minimum gesunken; lediglich die Beschaffung beschränkt sich auf das Nötigste. Der Schrottmarkt für Aluminium ist von der „Reverse-Invoicing“-Politik betroffen, und das Angebot an Umlaufware bleibt angespannt. Der Preis für gebrochenes Rohaluminium (Wasserpreis) schwankt nur schwach um 20.200–20.800 Yuan/Tonne (ohne Steuern), und eine Erholung ist derzeit nicht in Sicht.
Wechsel der Handelslogik: Rezessionserwartungen ersetzen geopolitische Prämien
Derzeit hat sich der Handelsfokus des Aluminiummarktes deutlich verlagert: von der reinen Spekulation auf geopolitische Risikoprämien hin zum Handel mit Erwartungen einer globalen Rezession. Hohe Ölpreise haben nicht nur den Inflationsdruck verstärkt, sondern auch die Sorge vor einer Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums verstärkt. Die Risikobereitschaft der Kapitalgeber hat sich deutlich abgekühlt, und der Aluminiummarkt wird kurzfristig weiterhin mit verschiedenen Belastungen konfrontiert sein.
Veröffentlichungsdatum: 26. März 2026
